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Eindruck aus der katholischen Südschweiz: Die Prozession zu Maria Lichtmess in Pregassona bei Lugano im Februar 2019. © Ti-press

Das Christentum dominiert die religiöse Landschaft der Schweiz. Aber daneben gibt es eine grosse Vielfalt an verschiedenen Glaubensrichtungen  das Alpenland ist Heimat einer Vielzahl von anderen Religionen und Glaubensgruppen. 

Dieser Inhalt wurde am 24. Dezember 2019 - 11:00 publiziert
Anand Chandrasekhar und Alexandra Kohler, swissinfo.ch

Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sind entweder römisch-katholisch oder protestantisch. Die meisten Schweizer Kantone anerkennen diese beiden Kirchen als Landesreligionen. Das bedeutet, dass registrierte Gläubige eine Kirchensteuer zahlen müssen.

Die Höhe variiert von Ort zu Ort. Im Kanton Zug beispielsweise zahlen Katholiken zusätzlich 15% zur kantonalen Grundsteuer, Protestanten 10%. An einigen Orten müssen sogar Unternehmen zahlen. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schätzt, dass die beiden Kirchen im Jahr 2016 rund 440 Millionen Franken aus der Kirchensteuer von Privatpersonen und Unternehmen erhalten haben.

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Nach dem Christentum ist der Islam mit 5,2% der Bevölkerung die grösste Religion, gefolgt von Hinduismus, Buddhismus und Judentum (alle weniger als 1%). Ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer identifiziert sich mit keiner Religion.

Die offiziellen Statistiken spiegeln jedoch nicht die tatsächliche religiöse Vielfalt des Landes wider. Denn die Splittergruppen innerhalb des Christentums, die östlichen Religionen, die esoterischen Gruppen und die Sekten haben zu wenig Anhänger, um einen signifikanten Anteil des religiösen Tortendiagramms zu besetzen.

So gibt es in der Schweiz rund 150 evangelische Freikirchen und nach einigen Schätzungen fast 1000 sogenannte Sekten. SWI swissinfo.ch versucht, einen Teil dieser Vielfalt abzubilden.

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