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Swiss Abroad

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Verdingkinder, junge Opfer von sexuellem Missbrauch in der Kirche: Ihnen will Guido Fluri Gerechtigkeit widerfahren lassen. Jetzt will er seine Initiative von der Schweiz auf Europa ausweiten.

Beste Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund

Dieser Inhalt wurde am 20. September 2021 - 17:00 publiziert
© Marcel Bieri

Die Schweiz hat immer noch viel gutzumachen – Stichwort Verdingkinder. Die entsprechende Initiative soll jetzt auf Europa ausgeweitet werden.

In der Schweiz mussten Kinder aus armen Familien oder von ledigen Müttern jahrzehntelang als Arbeitssklaven auf Bauernhöfen und in Heimen schuften. Dazu wurden viele Fremdplatzierte geschlagen und sexuell missbraucht. Auch innerhalb der katholischen Kirche.

Guido Fluri, als Kind selber der Mutter entrissen und fremdplatziert, lancierte 2014 die Wiedergutmachungs-Initiative.

Am Wochenende hat Fluri nun Betroffene und Fachpersonen aus mehreren europäischen Ländern nach Bern geladen. Ziel: Das Unrecht, das Kindern angetan wurde und wird, europaweit zum Thema zu machen, zu stoppen und ihnen für die erlittenen Verbrechen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Das Instrument dazu ist die so genannte "Justice Initiative".

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Zehn Prozent aller Menschen auf der Erde haben zu wenig zu Essen. Dabei wird ein Drittel aller Nahrungsmittel weggeschmissen. Das schreit nach einer dringenden Änderung.

Jetzt will die UNO nichts weniger als die globalen Ernährungssysteme umkrempeln. Dazu lädt die Organisation zu einem Gipfel nach New York. Im Zentrum der Debatten steht die Landwirtschaft.

Diese werde einerseits von internationalen Saatgutkonzernen dominiert, andererseits dürfte der Klimawandel das Hungerproblem noch verschärfen, sagen Fachleute.

Keystone / Georgios Kefalas

Ein Drittel der – sehr erfolgreichen – Schweizer Athlet:innen an den Olympischen Spielen in Tokio absolvieren gleichzeitig auch ein Hochschulstudium. Wie bringen sie die Doppelbelastung unter einen Hut?

Die Schweizer Schützin Nina Christen gab ihr Biologiestudium auf, um sich voll auf den Spitzensport konzentrieren zu können. Mit Erfolg: In Tokio gewann sie Gold und Bronze. Aber nicht alle lassen zugunsten des Sports das Studium fallen.

Langläuferin Alina Meier oder die Orientierungsläuferin Simona Aebersold, beide an Weltmeisterschaften schon mehrfach mit Edelmetall behangen, nehmen die Doppelbelastung auf sich. Wie sie dies machen, verraten sie in im Beitrag meiner Kolleginnen Jie Guo Zehnder und Céline Stegmüller (Videos).

Ganz allein auf sich gestellt aber, würden sie dies kaum stemmen können. Seitens von Swiss Olympic, dem Dachverband des Schweizer Sports, stehen den Athlet:innen Fachleute für die Karriereplanung mit Rat und Tat zur Seite.

Keystone / Ennio Leanza

"Ihr Zertifikat bitte!": Heute haben die Schweizer Universitäten ihre Türen für die Studierenden wieder real geöffnet. Nicht mit dem Numerus Clausus, sondern mit dem QR-Code als Zutrittshürde.

Es ist erfreulich, denn nach drei Semestern Fernstudium ab Bildschirm dürfen die Studierenden ab heute wieder physisch an die Unis.

Einige Studierende haben an Mini-Demos gegen die Zertifikatspflicht protestiert, so in Zürich, Bern, Luzern oder St. Gallen.

Als einzige Hochschule schert die Uni Lugano aus – im Tessin haben die Studis freien Zutritt. Alle anderen wollen nur Studierende, die den "3G-Nachweis" erbringen können, die also geimpft, genesen oder frisch getestet sind.

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