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Die Bindellas, eine Schweizer Familie mit der Toskana im Herzen

Die Familie Bindella besitzt ein gastronomisches Imperium in der Schweiz. Kürzlich weihte sie ihr neues Weingut in der Toskana ein. Ein wahrer Tempel des Weins... und der Kunst.

Dieser Inhalt wurde am 12. Oktober 2021 - 09:25 publiziert

Ein Traum ist wahr geworden für Rudi Bindella. Der Schweizer Gastronomieunternehmer weihte vor einigen Wochen in der italienischen Toskana das Weingut Tenuta Vallocaia ein – nach mehr als sechs Jahren Bauarbeiten. Bindella besitzt nicht weniger als 44 Restaurants allein in der deutschsprachigen Schweiz.

Als Kind war er seinem Vater zu den toskanischen Winzern gefolgt, um deren Vino Nobile zu kaufen, den er dann in die Schweiz transportierte und verkaufte. So wie es der Gründer der Familie, Grossvater Jean, zu seiner Zeit getan hatte. Dieser war mit nur zwei Pferden immer in die gleiche Gegend von Montepulciano gegangen, um Weinflaschen für den Export aufzukaufen.

Heute beaufsichtigen Rudi Bindella und sein ältester Sohn Rudi Jr. (die vierte Generation der Familie) persönlich die Weinlese und alles, was mit den (etwa zehn) Weinen aus ihren Weinbergen zusammenhängt, von Nobile bis I Quadri, von Vallocaia bis Sauvignon.

Ohne Rudi Bindellas andere Leidenschaft zu vergessen – die Kunst. Zu Wein und Kust kommt schliesslich noch seine Leidenschaft für Glocken, Keramik, Fossilien und für seine Schuhe hinzu. Diese haben immer unterschiedliche Farben (z.B. ein blauer Schuh am rechten Fuss und ein azurblauer am linken).

Wir trafen Vater und Sohn an einem Tag der Weinlese inmitten der sienesischen Weinberge ihres neuen Weinguts in Vallocaia.

Sie erzählten uns nicht nur, weshalb sie sich auf dieses neue Abenteuer in der Toskana eingelassen haben, sondern auch, wie ihr gastronomisches Imperium in der Schweiz die Coronavirus-Krise gemeistert hat. Dabei wollten wir von ihnen wissen, was sie von der Zertifikatspflicht in Restaurants halten.

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